Eine besondere Reise, eine starke Gemeinschaft:
Die MySocialCompany hat 16 junge Geflüchtete Männer aus dem Hanger1 – Columbiadamm auf eine ereignisreiche Erholungsreise in den Teutoburger Wald nach Bad Driburg eingeladen. Ziel war es, Erholung mit inspirierender Begegnung zu verbinden, persönliches Wachsen zu fördern und den Blick für Vielfalt zu erweitern.

Was die Reise so besonders gemacht hat:
Persönlichkeitsstarke Impulse: Täglich standen individuelle Coaching-Einheiten im Fokus, die Stärken sichtbar machten, Selbstvertrauen aufbauten und neue Perspektiven eröffneten.
Bewegung und Spiel: Fußballtraining und abwechslungsreiche Spiele förderten Teamgeist, Fairness und Durchhaltevermögen – egal, wie die Mannschaft zusammengesetzt war.

Kultureller Austausch vor Ort:
Ein spannender Städtebesuch in Kassel bot Einblicke in Geschichte, Kunst und moderne Lebenswelten, ergänzt durch Besuche in Schwimmbädern und erlebnisreiche Wanderungen rund um Bad Driburg.
Gemeinschaftsleben aktiv gestalten: Beim Grillen und Lagerfeuer entstand Raum für Gespräche, Lachen und das Kennenlernen jenseits von Herkunft und Sprache.

Vielfältige Lernmomente:
Workshops zu sozialer Integration und kulturellen Unterschieden brachten die Jugendlichen einander näher, stärkten Empathie und vertieften das Verständnis füreinander.
Partizipation von Anfang an: Schon in der Planungsphase wurden die Jugendlichen aktiv in den Prozess einbezogen. Ihre Ideen, Wünsche und Bedenken flossen direkt in die Gestaltung der Reise ein – von der Route über die Tagesabläufe bis hin zu gemeinsamen Entscheidungen bei der Umsetzung. Dieses partizipative Vorgehen stärkte Verantwortungsgefühl, Selbstwirksamkeit und die Motivation, gemeinsam Lösungen zu finden.
Ergebnis der Reise: Eine Gruppe, die enger zusammenrückt, Sprachbarrieren überwindet und neue Fähigkeiten mitnimmt: Selbstständigkeit, Konfliktlösung, Respekt vor Vielfalt und die Bereitschaft, Verantwortung füreinander zu übernehmen. Die Erholungsreise zeigte eindrucksvoll, wie Erholung, Sport, Bildung und gemeinsames Erleben zu einer inklusiven Begegnung werden können – eine Erfahrung, die bleibt und Spielfelder für Begegnung auch im Alltag eröffnet.
Die jungen Männer bedankten sich herzlichst bei den bei uns mit den Worten:
„Danke im Namen aller für die Möglichkeit, unsere Probleme und Sorgen für eine kurze Weile vergessen zu können und die schönen Seiten Deutschlands erlebt zu dürfen. Wir haben viel gelernt.“
Die Reise hat gezeigt, wie Sport als verbindendes Medium dem jungen Menschen Schutz bietet und es ihm ermöglicht, sich in einer vertrauten Umgebung – mit Coach und Vertrauensperson – zu öffnen, damit Schmerz und die damit verbundenen Ohnmachtsgefühle kanalisiert werden können. Wir sind froh, dass die Jugendlichen dadurch mehr Erfahrungen sammeln konnten, die ihnen helfen, an das politische System der Demokratie zu glauben.
Danke dem Jugendamt Schöneberg – Tempelhof für die Unterstützung.


